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:: DAS KONZEPT ::
intelligente architektur, 04-06/11:
Mission [im]possible
Friedrich H. Dassler im Gespräch mit Matthias Horx
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Trend- und Zukunftsforschung als lebendiges Architekturprojekt:
Das Zukunftshaus von Oona und Matthias Horx.
Nach drei Jahren Bau- und Konzeptionszeit ist die Trendforscherfamilie Horx in ein Haus der neuen Art am Stadtrand von Wien eingezogen.
Das Future Evolution House ist kein von Elektronik strotzendes Konzepthaus, in dem sich Türen vollautomatisch öffnen,
Wände und Kühlschränke sprechen. Es bietet vielmehr einen gestaltbaren Lebensraum für eine ganz normale vierköpfige Familie,
deren Mitglieder einen mobilen, von Netzwerkmedien geprägten Lebensstil pflegen.
Das Future Evolution House wurde aus Erkenntnissen der Trend- und Zukunftsforschung heraus entwickelt.
Es bietet einen neuen „sozio-technischen” Ansatz der Zukunftsarchitektur. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage,
wie wandelnde Sozialstrukturen, Individualisierung und „Megatrend Frauen” unsere alltäglichen Lebensweisen und Technologien verändern.
Das Haus beherbergt sich evolutionär weiterentwickelnde Innovationsprojekte im Bereich Energie, Medien, Haussteuerung, Mobilität, Design und Materialien,
die für die Zukunft des Wohnens von entscheidender Bedeutung sein werden.
Grüne (Design-)Energie:
Das Future Evolution House interpretiert die Ästhetik ökologischer Technik und der Energieeffizienz neu.
Der Weg geht vom Passivhaus, in dem alles auf Verzicht ausgerichtet ist, zum Aktivhaus, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht.
Fassadenintegrierte Photovoltaik und Experimente mit Elektromobilität in Richtung „Energy Grid” geben dem grünen Lebensstil neue Impulse.
Smarte statt komplizierte Technologie:
Wer kennt nicht das Problem der hundert Fernbedienungen und nervtötenden Menüsysteme?
Das Future Evolution House experimentiert mit innovativen, eleganten und haptisch-sinnlichen Bedienelementen der neuen Art –
mit Reduktionen von unnützen Funktionen auf minimalistische Eleganz. Das Ziel ist eine menschengerechte Technologie des Alltags im Sinne von „High Tech / High Touch”.
„Multimobiles Design” statt Standardgrundriss:
Küchen sind heute keine „Arbeitsplätze für Frauen” mehr und Badezimmer müssen keine „Nasszellen” sein.
Räume entwickeln im Mobilitätszeitalter eine neue Multifunktionalität.
Küchen werden Lofts, Wohnzimmer verwandeln sich in Lounges, Arbeit und Wohnen gehen ineinander über,
müssen sich aber auch störungsfrei voneinander trennen lassen, damit die Work-Life-Balance gewahrt bliebt.
Das Future Evolution House soll sich den wandelnden Bedürfnissen und Lebensphasen seiner Bewohner flexibel anpassen.
Besichtigungen nur mit Vorabsprache:
Für Besichtigungen, Interviews und Vorträge zum Projekt wenden Sie sich bitte an: Adele Steiner, Büro Zukunftshaus Horx Wien, Tel. +43 (0)1 4791455
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