Future Evolution House, Wien

:: Elektro-Mobilität ::

Vom THINK zum BMW i3

Von Oona Horx-Strathern

Seit wir vor vier Jahren in unser Future Evolution House einzogen, haben wir einen weiten Weg auf „elektrischen Rädern” zurückgelegt. Einige tausend Kilometer CO2-frei, aber auf sehr unterschiedliche Weise. Unser erstes Elektro-Auto war ein norwegisch-finnischer THINK, eine surrende Plastikschachtel mit Schlafaugen, der wir beinahe einen Kosenamen gaben. Dann stiegen wir auf einen flotteren i-Miev von Mitsubishi um (schwieriger Name!). Und nach einem weiteren Jahr auf ein Auto, das meine Familie nicht ohne leicht ironischen Augenaufschlag „ladies car” nannte: den Renault ZOE.

Während ich damit angab, wie man damit elegant auch in kleinsten Parklücken verschwinden konnte, bevorzugten meine drei Männer (Ehemann und Jungs, 17 und 21) unseren enorm tiefgelegten Opel Ampera. Der fuhr zwar nur 30 Kilometer elektrisch, dafür aber mit einem Range Extender auch lange Strecken.

Und dann kam der BMW i3, und alles änderte sich. Am Anfang warnten mich die Männer: Das ist kein Auto für Dich, Du wirst es nicht mögen, das ist kein Frauenauto, auf keinen Fall! Jetzt, wo ich ihn gefahren habe, weiss ich, warum. Sie wollten ihn für sich selbst haben. Zum ersten Mal gibt es ein Gerangel, wer ans Steuer darf. Womöglich würde sogar unser Hund dabei mitrangeln, wenn er einen Daumen zum Hupen hätte.

Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick. Der i3 sieht eher fremd aus, aber auf eine gute Weise. Wenn man damit in die Stadt fährt, starren die Leute. Und es gibt tatsächlich etwas zu sehen, weil das Gefährt wirklich etwas NEUES ist. Ein Auto mit einem derartigen kognitiven Unterschied, dass sich jeder zweite Mann nach dieser seltsamen Form umdreht.

Neulich, in einer Parkgarage, umkreisten sie unser Auto wie Haie, unschlüssig, ob sie ein Stück abbeissen sollten. Sie waren so neugierig, dass sie noch nicht einmal meine Anwesenheit bemerkten; so wurde ich Zeuge seltsamer Kommentare. Einmal kam ein Zehnjähriger auf dem Bürgersteig angerannt: „Schau, Papa, der elektrische i3!” Vater war weder beeindruckt noch überzeugt. Aber dann zeigte ihm der Sohn die Karbonstruktur des Chassis, wie die hintere Tür „falschherum” öffnet, und die ungewöhnliche Inneneinrichtung mit den coolen recycelbaren Fasern. Und schwärmte von Beschleunigung und Reichweite.

Dank dieses Autos habe ich mehr Gespräche mit Fremden als jemals zuvor. Kognitionsforscher haben herausgefunden, dass der Kontakt mit Fremden die eigene Intelligenz erhöht. E-Autos sind also doch zu etwas gut. Dieses jedenfalls überzeugt. Wir sind gespannt, was als Nächstes kommt.

Wir haben auch ein Jahr lang einen Think, einen kleinen Elektro- Zweisitzer aus Norwegen gefahren und haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Klein, wendig, witzig!


Was uns noch fehlt:

Eine Anbindungsmöglichkeit des Autos an unsere Hauselektronik, die Verwendung der (starken) Autobatterie als ein elektrisches Back-Up-System des Hauses und Speicher für die tagsüber gewonnene Solarenergie. Das wäre der nächste Schritt zum energy grid. Wer hat eine technische Lösung?


PARTNER:
Diese Firmen sind unsere Zukunfts‑Partner, mehr Info beim Klick auf die Firmen-Logos:


BMW i3

www.bmw.at/i3


Das Unternehmen Dornbracht hat uns immer schon auf Grund seines konsequenten Design-Zugangs zum Thema Wasser fasziniert.

Minimalismus plus technische Raffinesse und das Ganze im Rahmen eines sehr offenen, innovativen, dabei persönlich gebliebenen mittelständischen Unternehmens.

www.dornbracht.com


Alape ist die hübsche Tochter von Dornbracht im Bereich der Waschbecken.


Kühler, edler Minimalismus ohne Schnickschnack.

www.alape.com


Boffi ist die italienische Küchendesign-Schmiede at it's best.

Edle Oberflächen, Schränke, die nicht wie Schränke aussehen, technische Präzision plus unser Lieblingsdesigner Piero Lissioni.

Unsere Küche heißt „Duemilaotto”, als Tischplatte dient bei diesem Modell eine 100 Jahre alte Wand aus einer aufgelassenen Berghütte in den Dolomiten.

www.boffi-berlin.de


Quooker hat ein ganz simples, aber geniales Produkt entwickelt, das für professionelle Teetrinker und andere Haushaltsbewohner ein echter Segen ist. Einen Wasserhahn, aus dem bei Bedarf kochendes Wasser kommt. Keine kalkigen Kessel mehr, kein Warten aufs heiße Nass – ganz simpel, auch noch energiesparend, weil bestens isoliert.

www.quooker.com


Dinesen ist ein 1898 gegründetes Familien-unternehmen.

Heute - vier Generationen später - sind das Wissen um die Rohware Holz und dessen Verarbeitung das Herzstück des Unternehmens.

www.dinesen.com


Die Firma Liebherr baut nicht nur Bagger und Kräne, sondern auch zukunftsweisende Kühlschränke.

Solide gebaut, mit modernster Technik und smarter Bedienung.

www.liebherr.com